Städtebauförderung unterstützt Städte und Gemeinden in Schwaben mit Bund-Länder-Programmen
München, 27.03.2026Bauminister Christian Bernreiter: Rund 35 Millionen Euro für 61 Städte und Gemeinden in Schwaben
- Rund 35 Millionen Euro von Bund und Land in drei Städtebauförderungsprogrammen für 61 schwäbische Gemeinden
- Ziel: Stärkung der Ortszentren, Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts sowie Wiederbelebung von Brachflächen
- Bernreiter: „Rekordmittel für Bayerns Städte und Gemeinden!“
Kleines Jubiläum – großes Geld: Selbst wer den Jahrestag 55 Jahre Städtebauförderung nicht feiert, freut sich über den Geldsegen von Bund und Freistaat für Bayerns Kommunen. Bayerns Bauminister Christian Bernreiter macht die Dimensionen deutlich: „Mehr als 264 Millionen Euro für 478 Städte und Gemeinden - das ist ein neuer Rekord! Rund 35 Millionen Euro gehen davon an 61 Kommunen in Schwaben. Die Bundesregierung hält ihr Versprechen und erhöht ihren Beitrag spürbar. Bayern zieht mit und legt den gleichen Betrag obendrauf! Das entlastet die kommunalen Haushalte und kommt direkt den Menschen vor Ort zugute. Die Städtebauförderung ist eine echte Erfolgsgeschichte und wird auch in Zukunft ein wesentliches Instrument für eine erfolgreiche Stadtentwicklung in allen Landesteilen sein.“
Mit Hilfe der Städtebauförderung schaffen Städte und Gemeinden mit dem Programm „Lebendige Zentren“ attraktive Ortskerne und lebenswerte Wohnumfelder. Das Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ hilft den Städten und Gemeinden dabei, ihre baulichen Strukturen und den öffentlichen Raum an neue und sich ändernde Bedarfe anzupassen. Das Programm „Sozialer Zusammenhalt“ hat das Ziel, die Wohn- und Lebensqualität sowie die Nutzungsvielfalt in den Quartieren zu erhöhen, die Integration aller Bevölkerungsgruppen zu unterstützen und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft zu stärken.
„Mit unseren Zuschüssen unterstützen wir die bayerischen Kommunen bei der Entwicklung ihres baulichen Bestands. Das ist das Erfolgsrezept der Städtebauförderung!“, erläutert Bauminister Bernreiter. „Straßen, Plätze und Gebäude sind volkswirtschaftlich betrachtet eine solide Wertanlage. Dieses gesellschaftliche Vermögen zu pflegen, zu reparieren und an geänderte Lebensumstände anzupassen, heißt verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen. Unsere Kinder und Enkel werden es uns danken!“
Besonders erfreulich ist, dass kommunale Nachweispflichten gegenüber dem Bund reduziert wurden. „Wir möchten, dass sich die Gemeindeverwaltungen auf das Wesentliche konzentrieren können: Lebenswerte Stadt- und Ortskerne für die Menschen zu schaffen und zu erhalten“, so Bernreiter. „Deshalb bauen wir konsequent Bürokratie ab: Mit der Städtebauförderung unterstützen wir jetzt noch direkter und unkomplizierter.“
Die Stadt Schwabmünchen saniert das "Alte Rathaus", die denkmalgeschützte ehemalige Posthalterei. Es entsteht ein Bürgerhaus mit Gastronomie im Erdgeschoss, welches sich zum Stadtplatz öffnet. Das historische, identitätsstiftende Gebäude wird zum gesellschaftlichen Mittelpunkt Schwabmünchens.
In der Stadt Donauwörth entsteht auf ehemaligen Kasernenflächen das neue Alfred-Delp-Quartier. Mit Hilfe der Städtebauförderung werden attraktive, öffentlichen Grün- und Freianlagen geschaffen.
In Augsburg-Oberhausen wird der Helmut-Haller-Platz vor dem Oberhauser Bahnhof neugestaltet. In Zukunft sollen dort Feste und Veranstaltungen stattfinden. Durch umfassende Klimaanpassungsmaßnahmen werden attraktive Räume zum Verweilen auch an Hitzetagen geschaffen.
In Bayern werden in den drei Bund-Länder-Städtebauförderungsprogrammen „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ 478 bayerischen Kommunen gefördert. Zusammen mit den Mitteln der Kommunen stehen mehr als 344 Millionen Euro für die Projekte zur Verfügung. Bürgerinnen und Bürger und örtliche Akteure können sich einbringen und sind ein wichtiger Faktor für den Erfolg.
Die Förderung erfolgt vorbehaltlich des Inkrafttretens der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung 2026/2027 nach Gegenzeichnung aller 16 Bundesländer.
Für Fragen zu Maßnahmen in Schwaben wenden Sie sich bitte an die Regierung von Schwaben, Sachgebiet Städtebauförderung, Tel. 0821-327-2134.
Eine Übersicht über die Programmkommunen und weitere Informationen zur Städtebauförderung finden Sie im Anhang und im Internet unter http://www.stmb.bayern.de/buw/staedtebaufoerderung/foerderprogramme/index.php.
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