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Programme, Initiativen und Pilotprojekte des Staatlichen Hochbaus

Hier finden Sie einige Programme, Initiativen und Pilotprojekte des Staatlichen Hochbaus.

Energetische Sanierung staatlicher Gebäude

Mit dem Sonderprogramm „Energetische Sanierung staatlicher Gebäude“ unterstützt das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr bereits seit dem Jahr 2008 Maßnahmen zur energetischen Verbesserung des staatlichen Gebäudebestandes. Im Rahmen der Bayerischen Klimaschutzoffensive wird dieses erfolgreiche Programm fortgeführt. Hauptkriterium bei der Auswahl der Maßnahmen ist, mit den verfügbaren Haushaltsmitteln die größtmögliche CO2-Einsparung zu realisieren. Bis heute wurden im Sonderprogramm rund 425 Millionen Euro für die Verbesserung der Energieeffizienz staatlicher Liegenschaften bereitgestellt. Mit dieser Investition konnte die staatliche Bauverwaltung den energetischen Standard von mehr als 1.300 Gebäuden des Freistaats verbessern. Aktueller Schwerpunkt ist die Umstellung der Wärmeversorgung staatlicher Liegenschaften auf regenerative Energien.

Contracting-Initiative Bayern (CIB)

Energielieferung und -einsparung sind Inhalt der Contracting-Initiative Bayern. Das Energiespar-Contracting nutzt das Innovationspotential, die Fachkunde und das Kapital privater Unternehmen in Bezug auf Energiesparmaßnahmen. Beim Energieliefer-Contracting plant, errichtet und betreibt der Contractor Energieerzeugungsanlagen zur Lieferung von Nutzenergie.

Digitalisierung, Gebäudeautomation, Monitoring (DGM)

Ziel des DGM ist, Werkzeuge für eine weitere Digitalisierung und Optimierung des Anlagenbetriebs im staatlichen Immobilienportfolio zur Verfügung zu stellen, um den Energie- und Medienbezug sowie den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Lösungen werden für eine sichere Kommunikationsinfrastruktur, die konsistente Datenerfassung und -bereitstellung sowie für die Auswertung der Massendaten und Ableitung von Verbesserungsmaßnahmen entwickelt und bereitgestellt. Damit wird den Betreibern die Möglichkeit gegeben, z. B. gemeinsam mit Dienstleistern, die sich dann mit der Anlagentechnik sicher verbinden können, den Gebäudebetrieb zu optimieren.

High-Tech-Agenda Bayern, Modulbauprojekt ‚HTA plus‘

Im Zusammenhang mit zahlreichen Neuberufungen im Zuge der High-Tech-Agenda der Bayerischen Staatsregierung entstand kurzfristig Bedarf an Räumlichkeiten an verschiedenen Hochschulstandorten. Hierfür wurden insgesamt 150 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, die zum Teil in Anmietungen, zum überwiegenden Teil in Modulbauten investiert wurden. Es entstanden in einem knappen Zeitfenster von etwa drei Jahren ab Projektbeginn an 19 Standorten in ganz Bayern schlüsselfertig maßgeschneiderte Modulgebäude mit Räumlichkeiten für Verwaltung, Lehre, Forschung, sowie Labore der verschiedenen Fachrichtungen. Hierbei wurde von der Expertise der Bauverwaltung aus vorangegangen Modulbauprogrammen Gebrauch gemacht und soweit als möglich mit zentral erstellten Planungs- und Ausschreibungsbausteinen gearbeitet. Mit großem Engagement der Staatlichen Bauämter konnte das ambitionierte Terminziel erreicht werden und somit der Innovationsturbo der High-Tech-Agenda schnell und unbürokratisch unterstützt werden.