Modulbauprojekt der High-Tech-Agenda Bayern „HTA plus“
Im Zusammenhang mit zahlreichen Neuberufungen im Zuge der High-Tech-Agenda der Bayerischen Staatsregierung entstand kurzfristig Bedarf an Räumlichkeiten an verschiedenen Hochschulstandorten. Hierfür wurden durch die Bayerische Staatsregierung insgesamt 150 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, die zum überwiegenden Teil in Modulbauten investiert wurden. Es entstanden in einem knappen Zeitfenster von etwa drei Jahren ab Projektbeginn an 19 Standorten in ganz Bayern schlüsselfertig maßgeschneiderte Modulgebäude für Verwaltung, Lehre, Forschung, sowie Laboren der verschiedenen Fachrichtungen.
Einzelne Maßnahmen
14 Projekte wurden von den Staatlichen Bauämtern begleitet und im Namen der jeweiligen Hochschulstandorte durchgeführt. So entstand etwa an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg ein Institutsgebäude für Künstliche Intelligenz, an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Landshut ein Laborgebäude für Elektrotechnik und Maschinenbau oder am neugegründeten Nachhaltigkeitscampus Neuburg der Technischen Hochschule Ingolstadt ein Lehr- und Bürogebäude. Die funktionalen Ausschreibungen der Modulgebäude wurden systemoffen und baustoffneutral formuliert, um maximale Innovation der Marktteilnehmer zu ermöglichen. Von standardisierten Raummodulen über Stahlbetonfertigteilbau, Stahlbau bis zu Holztafelbauweisen sind verschiedenste Ausführungsarten vertreten.
Hervorragende Ergebnisse
Das Zeitfenster von Projektbeginn über die Planung bis zur Bezugsfertigkeit der Gebäude war mit drei Jahren knapp gefasst. Hier konnte auf die Expertise der Bauverwaltung aus vorangegangen Modulbauprogrammen zurückgegriffen werden. Es wurde soweit als möglich mit zentral erstellten Planungs- und Ausschreibungsbausteinen gearbeitet. Mit großem Engagement der Staatlichen Bauämter konnte das ambitionierte Terminziel erreicht werden und somit der Innovationsturbo der High-Tech-Agenda schnell und unbürokratisch unterstützt werden. Die Modulbauten entsprechen den einschlägigen öffentlich-rechtlichen Anforderungen und konnten als idealer Kompromiss zwischen maximaler Standardisierung und den fach- und ortsspezifischen Anforderungen am jeweiligen Standort erfolgreich und schnellstmöglich erstellt werden.
