Gruppenbild mit Staatsminister Christian Bernreiter, Präsidentin der Bayerischen Architektenkammer Prof. Lydia Haack und Projektbeteiligten
© StMB/Edward Beierle

Ausstellung zu Architektouren 2026 im Bauministerium eröffnet

München, 23. Juni 2026. Es ist ein fixer Termin im Jahreskalender: Jeweils am letzten Juni-Wochenende öffnen sich in allen bayerischen Regierungsbezirken Türen und Tore, um Einblicke in herausragende Beispiele von Architektur, Landschafts- und Innenarchitektur sowie Stadtplanung zu ermöglichen - die Architektouren der Bayerischen Architektenkammer. Heuer gibt’s ein Jubiläum zu feiern: Die große Leistungsschau qualitativ hochwertiger Architektur gibt es bereits 30 Jahre! Auftakt war auch in diesem Jahr einmal mehr die Eröffnung der begleitenden Preview-Ausstellung mit ausgewählten staatlichen oder staatlich geförderten Projekten im Foyer des Bauministeriums durch Bayerns Bauminister Christian Bernreiter und die Präsidentin der Bayerischen Architektenkammer Prof. Lydia Haack.

Blick in das Publikum bei der Ausstellungseröffnung Architektouren 2026
© StMB/Edward Beierle

Architektouren am 27. und 28. Juni 2026

Die diesjährigen Architektouren finden am Wochenende vom 27./28. Juni statt. 199 von einem unabhängigen Beirat ausgewählte Projekte können dann vor Ort besichtigt werden. Sie stehen für kreative Lösungen, einen bewussten Umgang mit Ressourcen und lebenswerte Räume für die Menschen. Die Projekte verdeutlichen den wichtigen Beitrag, den Architektur und Stadtentwicklung für eine zukunftsfähige Gesellschaft leisten. „Die Architektouren zeigen seit drei Jahrzehnten eindrucksvoll, wie qualitätsvolles Planen und Bauen unser Land prägen. In herausfordernden Zeiten braucht die Baubranche verlässliche Rahmenbedingungen und neue Impulse. Unser Ziel ist es, das Bauen einfacher, schneller, kostengünstiger und zugleich nachhaltiger zu gestalten. Die Architektouren beweisen, dass dies gelingen kann“, so Bayerns Bauminister Christian Bernreiter: „Es freut mich sehr, dass der Freistaat diesmal mit 62 Projekten an den Architektouren beteiligt ist und wir so unserer Vorbildrolle gerecht werden.“

Vier Personen stehen an einem Podium und diskutieren
© StMB/Edward Beierle

Kammerpräsidentin Prof. Lydia Haack: „Klimawandel, Wohnungsmangel und eine zunehmend angespannte Debatte über unseren öffentlichen Raum zeigen: Wir brauchen eine Gesellschaft, die Qualität erkennt und einfordert. Seit dreißig Jahren tragen die Architektouren dazu bei – indem sie zum Dialog einladen und qualitätvolle, klimakulturkompetente Planung und Gestaltung sichtbar und vor allem erlebbar machen.“

62 von fast 200 ausgewählten Projekten sind staatliche oder staatlich geförderte Vorhaben

Die Vorstellung bemerkenswerter Projekte der Städtebau- und Wohnraumförderung in Penzberg, Tirschenreuth und Rosenheim rundete die Ausstellungseröffnung ab. Dabei gab es einen spannenden Zeitsprung zu den allerersten Architektouren von 1996, Einblicke in gelungene Lösungen für qualitätvollen und bezahlbaren Wohnraum sowie Beispiele zeitgemäßer Umnutzungen von historischem, städtebaulichem Bestand – damals und heute.

Blick in das Foyer des StMB mit Band im Vordergrund und Besucherinnen und Besuchern im Gespräch
© StMB/Edward Beierle

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die 62 staatlichen oder staatlich geförderten Vorhaben, die in diesem Jahr Teil der Architektouren sind. Zu sehen sind innovative und nachhaltige Bauweisen, Architekturkonzepte für zeitgemäßes und barrierefreies Wohnen sowie qualitätvolle, stadt- und landschaftsplanerische Revitalisierungen von Stadträumen.

Die Ausstellung ist noch bis einschließlich Freitag, 17. Juli 2026 jeweils montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr im Foyer des Bauministeriums, Franz-Josef-Strauß-Ring 4, 80539 München, zu sehen.

Alle Projekte der diesjährigen Architektouren gibt es auch auf der Internetseite der Bayerischen Architektenkammer.